Phukets Kiez – Patong

Heute haben wir erstmal schön ausgeschlafen. Mittags ging es dann am Strand entlang Richtung Norden. Die Sonne brannte und der Strand war schön und leer. Zwischendrin entdeckten wir immer wieder Tsunami-Warnzeichen und richtungsweisende Schilder, die als Konsequenz aus dem Tsunami vor 10 Jahren aufgestellt wurden und einem im Ernstfall die Evakuierungsroute anzeigen sollen.

Kein Mensch weit und breit. Weder in die eine...
Kein Mensch weit und breit. Weder in die eine…

 

...noch in die andere Richtung.
…noch in die andere Richtung.

Auf dem Rückweg an der Promenade fanden wir unser neues Lieblingsrestaurant, das „Lillo Island„. Hier bestellte ich Mangosaft, ohne zu ahnen, dass er mit Eis serviert wird. Das war gut auch so, denn nun wussten wir, dass Getränke mit Eis hier wirklich ohne weiteres trinkbar sind. Die Eiswürfel werden den Restaurants und Bars verpackt angeliefert und wenn die Form der Würfel „kommerziell“ ausschaut, ist alles gut. Sogar Bier wird hier oft mit Eis getrunken. Auf dem Rückweg tranken wir auch noch ein Bierchen in unserer Corner Bar und machten uns dann fertig für den Abend.

Mit dem Taxi ging es in die Partystadt Patong mit angrenzendem Strand „Patong Beach“. Wir wurden an der bekanntesten Partymeile, der „Bangla“ abgesetzt. Nach einem kurzen Blick auf den dunklen Strand, begaben wir uns an den Straßenständen im gesamten Gebiet auf Nahrungssuche. Fündig wurden wir an einem gut besuchten Stand, an dem es Nudelsuppe mit diversen Einlagen gab. Die war lecker und günstig und wir waren stolz über unseren „Mut“, uns nicht einfach in ein Restaurant gesetzt zu haben. Danach gab es an einem weiteren Stand noch leckere Bananencrepes zum Nachtisch.

Die Bangla Road am Patong Beach
Die Bangla Road am Patong Beach

 

Unser erster Straßenstand
Unser erster Straßenstand

 

Der zweite folgte sogleich.
Der zweite folgte sogleich.

Nach der Stärkung ließen wir uns durch die belebten Straßen treiben, voller Leuchtreklame, Schilder in jeder erdenkbaren Blickrichtung, Menschen, die einem Touren, Massagen, Klamotten und Mädels andrehen möchten, sowie einen einladen in ihr Restaurant oder ihre Bar zu kommen. Sehr spannend, aber Reizüberflutung pur! Wir fragten uns, wie es hier wohl in der Hauptsaison abgeht. Mal ehrlich – dagegen ist ein Kiezbummel auf St. Pauli eine Erholungskur. Wir entschieden uns dann für eine solide Touri-Rockbar mit Lifemusik, in der wir uns bei ein paar Bierchen entspannten und durchs Fenster beobachteten, wie plötzlich alle unter ihren Regenschirmen Schutz suchten. Zurück ging es dann irgendwann gegen 4h mit einem Tuk-Tuk.

Good ol' Rock'n Pop
Good ol‘ Rock’n Pop

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