Phuket Town

Da gerade das „Vegetarian Festival“ gefeiert wird, machten wir uns auf in die Hauptstadt Phukets, „Phuket Town“, in der davon am meisten zu sehen sein soll. Das Vegetarian Festival ist eine 10-tägige Fastenzeit, die auf eine 150 Jahre alte Tradition der chinesischsen Minenarbeiter in Thailand zurückgeht, in der u.a. vegetarisch gegessen und religiöse, gefährlich anmutende Rituale mit Dolchen und Messern abgehalten werden.  Mit dem öffentlichen Bus fuhren wir für knapp einen Euro pro Person Richtung Südosten. Auf dem Weg hatten wir einen guten Ausblick durch die offenen Fenster auf die Küste und die Straßenzüge.

Typisches Straßenbild
Typisches Straßenbild

 

Hier wird mit Maggi gekocht und am Vegetarian Festival geworben.
Hier wird mit Maggi gekocht und am Vegetarian Festival geworben.

 

Ein öffentlicher Bus
Ein öffentlicher Bus

Nachdem wir uns einen Stadtplan organisiert hatten, stolperten wir auch schon über die ersten gelb geschmückten Essensstände des Vegetarian Festivals. Wir probierten frittierte Kartoffelbällchen und gebratene Nudeln. In Phuket Town scheinen sich übrigens nicht ganz so viele Touristen herumzutreiben, denn das Englisch der Bewohner hier ist längst nicht so gut, wie das der Verkäufer in den Strandgebieten.

Geschmückte Straßenkreuzung
Geschmückte Straßenkreuzung

 

Essensstände links, rechts und in der Mitte der Straße.
Essensstände links, rechts und in der Mitte der Straße.

 

Für die Feierlichkeiten geschmückter chinesischer Tempel
Für die Feierlichkeiten geschmückter chinesischer Tempel

Wir steuerten am Wasser entlang Richtung Meer und landeten an einer schönen Promenade am Saphan Hin Park, die zum gleichnamigen chinesischen Tempel führte. Gleich in der Nähe wurde auf einem öffentlichen Platz eine große Veranstaltung zu den Feiertagen vorbereitet und dafür viele Stuhlreihen, sowie ein großes Bild des Königs aufgestellt.

Promenade am Saphan Hin Park
Promenade am Saphan Hin Park

 

Saphan Hin Tempel mit Feiertagsschmuck
Saphan Hin Tempel mit Feiertagsschmuck

 

Die königliche Familie
Die königliche Familie

Wir flüchteten vor der Sonne in ein kleines, Schatten spendendes Restaurant, in dem wir uns ein kühles Bier auf Eis gönnten. Nebenbei lief ein Fernseher mit thailändischem und englischen Musikvideos. Erst nach ein paar Liedern merkten wir, dass die weiblichen Lieder nicht aus dem Kasten, sondern von der Bedienung in der Mittagspause kamen, so gut hatte sie gesungen.

Frisch gestärkt ging es wieder zurück und vorbei an weiteren Ständen, an denen wir Crepeartiges mit Honig, gelbe Küchlein mit Kokosraspeln und einen großen Ball aus krossem Reis probierten.

Maden sind nicht vegetarisch. Es ist ganz bestimmt Reis!?
Maden sind nicht vegetarisch. Es ist ganz bestimmt Reis!?

Nach einem weiteren kurzen Restaurantbesuch entdeckten wir eine Straße, die wohl die meisten Stände beherbergte. Hier gab es neben dem Essen aus die typische weiße Festbekleidung und kleines Feuerwerk zu kaufen. Vor einem großen chinesischen Tempel waren die Kinder auch fleissig am Knallen. Den letzten Bus haben wir leider verpasst, also ging es mit dem Tuk Tuk zurück nach Hause. Für den nächsten Tag haben wir noch schnell einen Trip gebucht und dann im Broomstick ein Bierchen und eine Pizza von gegenüber schnabuliert.

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