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Besuchte UNESCO World Heritage Sites – Welterbestätten

Plitvice-Platsche

Nach einem leckeren Frühstück  auf den in der Sonne wieder getrockneten Bänken ging es entspannt zum Nationalpark Plitvicer Seen. Wir nahmen das Auto, es gibt aber auch einen Shuttlebus vom Campingplatz. Parken kostet 1 Euro pro Stunde und der Eintritt 26 pro Person. Tipp: Schlangestehen am Ticketschalter mit einplanen in der Saison. Eventuell gibt’s die Tickets auch auf dem Campingplatz.

Nun zum Wesentlichen: Dieser Park ist ein echtes Naturspektakel! Zu Recht gehört er zum UNESCO-Weltnaturerbe. Wir würden ihn auf der Wichtigkeitsskala auf einer Ebene mit dem Grand Canyon in den USA, dem Uluru in Australien oder auch Villefranche de Conflent in Frankreich (kleine Werbung in eigener Sache-hehe) sehen. Unzählige kleine Wasserkaskaden und kleine bis sehr hohe Wasserfälle plätschern, brausen und rauschen um einen herum, während man auf einem hölzernen Pfad ein Foto nach dem nächsten schießt. Besonders ist, dass das ganze System aus vielen Seen besteht, die ineinander fließen. Das Wasser ist kristallklar, so dass man jede Menge Fischis sieht, und leuchtet blau-türkis in der Sonne. Herrlich! Die Wege sind für alle Fitnessstufen übrigens sehr gut passierbar. Trotz, dass es auf einigen Wegen nur in Karawanen voranging, lohnt es sich. Wer in Kroatien ist, darf die Plitvicer Seen auf keinen Fall verpassen.

Zelten im Regen

Heute ging unsere Fahrt zum Plitvicer Nationalpark über den Ort Senj an der Küste. Viel gibt es dort nicht zu entdecken, außer einem Castell auf dem Berg, von dem man einen ganz schönen Überblick über die Gegend hat. Es gibt kleine Gassen, viele Restaurants und einen kleinen Hafen. Am nettesten war der ältere Mann, der in der Stadt in einem Laden seine selbstgebastelten Kunstwerke verkauft. Er stand mit seinen weißen langen, zum Pferdeschwanz gebundenen Haaren und einer Mütze auf dem Kopf so dekorativ an seiner Hauswand, dass wir erst dachten, er wäre nicht echt. Nachdem er uns aber im Vorbeigehen anlächelte, schauten wir bei ihm rein. Leider fanden wir nichts passendes, er verwickelte uns aber in ein Gespräch mit dem Satz „This is no church, you can speak louder.“ Wir bekamen einen kompletten Steckenvorschlag von Plitvice nach Dubrovnik aufgeschrieben und eine selbstgemalte Straßenskizze der Stadt Senj. Künstler halt. Falls Ihr also mal in Senj Halt macht, schaut bei dem Kauz mit dem Schalk im Nacken vorbei.
Unser Plan in Nationalparknähe zu campen, ging auf. Wir zogen auf den Campingplatz Korana, der vom Nationalpark geführt wird. Die Befürchtung, er sei vielleicht wegen der Hauptsaison ausgebucht, hat sich nicht bewahrheitet. Zum einen hat es den ganzen Tag geregnet, auch beim Aufbau unseres Zeltes und zum anderen ist es ein riesiges Areal mit Grünflächen soweit das Auge reicht. Allerdings gibt es hier viele Hügel und man muss ein bisschen zirkeln, wie das Zelt am besten passt. Wir sind begeistert von der Sauberkeit der sanitären Anlagen. Morgens ist eine fleissige Dame die ganze Zeit dabei alles zu wischen und zu feudeln. Hier gibt es noch ein Restaurant, eine Bar mit WLAN, einen Snackkiosk und einen kleinen Laden, in dem man alles zu Supermarktpreisen bekommt, z.B. Frühstücksbrötchen und frisch aufgeschnittenen Belag.

Tongariro Crossing

Heute waren wir noch fleissiger und haben uns unter die Bergwanderer gemischt.

Wir sind bei strahlendem Sonnenschein 19 km weit mit einem Hoehenunterschied von ueber 1000 m gewandert. Die Strecke gehoert zu den 7 grossen Walks Neuseelands und verlaeuft zwischen Mt. Tongariro und Mt. Ngauruhue. Es geht durch ganz verschiedene Landschaften, inklusive Schnee mit sehenswuerdigen Orten wie die gruenen Emerald Lakes.

Emerald Lakes
Emerald Lakes

Auf der Bergspitze sind wir fast davongeweht. Insgesamt waren wir 7 Stunden unterwegs.

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Back from Dingo Island

Wow das war ein richtiges Abenteuer.

Unser Fraser Team
Unser Fraser Team

Wir und 8 andere haben uns auf Fraser Island ein paarmal mit unserem Gelaendewagen im Sand festgefahren, waren im Lake McKenzie und dem Lake Wabby schwimmen, haben am Strand das Maheno Schiffswrack angeschaut und kurz danach Wale gesehen. Waren dann ganz im Norden auf einer hohen Klippe und haben dort Manta Rays, Haie und Delfine im flachen Ozean gesehen. Ausserdem gibt es auf der ganzen Insel Dingos. Nachts haben wir mit anderen im Freien gecampt und gefeiert.

Indian Head
Am Indian Head
Manta Rays
Manta Rays
Lake McKenzie
Lake McKenzie
Maheno Shipwreck
Maheno Shipwreck

Sunrise am Uluru

Dieser sah aehnlich aus wie der Sonnenuntergang – bewoelkt. Aber trotzdem ist der Uluru schon beeindruckend. Danach sind wir zum Kata Tjuta (The Olgas) gefahren, eine weitere Felsformation, die nur 50 km weiter zu finden sind. Von hieraus sind wir aufgebrochen nach Alice Springs. Auf dem Weg haben wir uns noch Meteoritenkrater angeschaut, die vor 4200 Jahren entstanden sind. Danach haben wir noch eines der vielen freilaufenden wilden Kamele Australiens gesehen. Leider war es zu weit weg um es zu fotographieren. Am Abend haben wir auf einem 24 Stunden Rastplatz geschlafen, eine gratis Alternative zum Campingplatz. Dort sassen wir dann mit vielen anderen Backpackern und Campern am Lagerfeuer.