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Besuchte UNESCO World heritage sites – Welterbestätten

Venedig

Nach dem nächtlichen Gewitter packten wir am frühen Morgen unser Zelt zusammen und starteten zu unserem nächsten Reiseziel Venedig. Nach 90 minütiger Fahrt erreichten wir unsere neue Bleibe, den Campingplatz Rialto. Direkt vor der Tür fährt der Bus innerhalb von 10 Minuten in die Innenstadt Venedigs. Da diese eh autofrei ist, liessen wir unser Auto stehen und machten uns auf den Weg in die City.

Bei traumhaft sonnigem Wetter zogen wir durch die Stadt. Immer entlang der Kanäle und über die vielen Brücken. Dabei versuchten wir natürlich, möglichst alle Sehenswürdigkeiten mitzunehmen. Allerdings beschränkten wir uns auf den Blick von aussen, was für einen Tag auf jedenfall genug Eindrücke bietet. Auffällig ist, dass es in Venedig kaum Grünflächen gibt. Dadurch wird jeder Balkon mit Blumenkasten sofort zum touristischen Fotomotiv.

Rund um den Markusplatz und entlang der Promenade war es unglaublich wuselig. Ansonsten fanden sich viele schöne ruhige Ecken. Die Stadt ist wirklich etwas besonderes. Wir hatten uns ehrlich gesagt, bisher kaum Gedanken oder Vorstellungen gemacht und waren daher besonders überwältigt. Definitiv eine dieser Städte, in denen man einmal gewesen sein sollte.Gondoliere in Venedig

Zurück am Campingplatz fing es fürchterlich an zu schütten. Glücklicherweise gibt es hier einen Mini Markt mit Bar und warmem Essen und vor allem Plätze unter einem schützendem Pavillion. WLAN kann man sich für 2 € kaufen und gilt für 24h.

Angkor – Die große Tempeltour

Heute haben wir uns die weiter entfernten Tempel von Angkor angesehen. Details und Fotos reichen wir nach.

Auf der Rückfahrt besuchten wir noch das Landminen Museum, welches von einer gemeinnützigen Organisation betrieben wird.

Durch das tägliche Gewitter ging es dann nach Hause. Sobald sich der Regen gelegt hatte, zogen wir in die Stadt, um uns zu stärken und mit anderen Reisenden den immer noch sehr warmen Abend zu geniessen.

Angkor – Die kleine Tempeltour

Der Sonnenaufgang soll einer der magischsten Momente am Angkor Wat sein, daher hieß es heute früh aufstehen, denn um 5h ging unsere Wat-Wanderung los. Gebucht über das Hotel nannte sie sich die „small tour“ und beinhaltete 4 Tempel. Bezahlt haben wir für die Fahrt zu zweit nur 20$. Nachdem wir unsere 3-Tageskarten für das UNESCO Weltkulturerbe für je 40$ gekauft hatten, ließ uns unser Remorque-Moto Fahrer zuerst beim Haupttempel Angkor Wat heraus. Hier machten wir es uns auf einer Mauer an dem vorgelagerten See gemütlich und beobachteten wie es immer heller wurde. Von einem richtigen Sonnenaufgang konnte man aufgrund der Wolken nicht sprechen, aber es war schon sehr idyllisch.

Nach einem kurzen Frühstück auf der besagten Mauer, folgten wir der bereits voraus geeilten Menschenmenge über die Brücke zu den Eingangstoren Angkors. Angkor Wat ist ein Komplex, der aus dem inneren Tempel mit den bekannten Türmen und einem Grünbereich ringsherum mit weiteren Gebäuden besteht. Überall kann man reinschauen und hochsteigen, die kunstvollen Reliefs und Statuen bestaunen und sich durch die vielen Fenster und Türen mit immer anderen Blickwinkeln in eine andere Welt träumen. Nach weiteren Tempelbesichtigungen sollten wir später feststellen, dass es noch beeindruckender geht.

In den folgenden Stunden schauten wir uns bei mindestens 37 Grad die bekanntesten Tempel der Gegend an. Unser Fahrer erwartete uns jeweils bereits mit eiskalten Wasserflaschen, um uns zum nächsten Ziel unserer Rundtour zu bringen.

Als nächstes Stand der riesige Komplex von Angkor Thom auf dem Programm. Über eine Brücke, die an den Seiten von steinernen Kriegern gesäumt ist, ging es durch das Südtor auf das Gelände. Mittlerweile war es schon sehr warm, obwohl die Uhr gerade mal 10h anzeigte. Doch wir wurden mit einem faszinierenden Anblick entschädigt. Denn wenn man dem Tempel Bayon näher kommt, entdeckt man plötzlich auf den Spitzen der Türme überall in den Stein gemeißelte Gesichter. Alle sehen unterschiedlich aus und man bekommt das Gefühl, dass sie durchaus lebendig sind und sie das bunte Treiben um sich herum mit einem wohlwollendem Lächeln beobachten.

Beim nächsten Tempel, dem Baphuon, hatte ich schon eine Pause nötig, während Jan fröhlich hoch kraxelte. Spannend ist hier der liegende Buddha, den man erst auf den zweiten Blick in der Mauer verbaut entdeckt.

Danach spazierten wir über das Gelände und entdeckten hier und dort noch weitere Tempel und Bauwerke. Es ist wirklich beachtlich, was die verschiedenen Organisationen hier an Aufbau- und Puzzlearbeit geleistet haben. Dies wird einem in den Momenten bewusst, in denen man die noch unangetasteten Berge an Steinklötzen sieht.

Sanierung eines Tempels
Sanierung eines Tempels

Hinaus aus dem Angkor Thom Komplex ging es über Ta Keo zum wohl zweit-berühmtesten Tempel, dem Ta Prohm. Bekannt aus dem Film, Tomb Raider bekamen wir irrsinnig riesige Bäume zu sehen, die sich einfach über die Steine hinweggesetzt und es sich auf den Mauern gemütlich gemacht haben. Ursprünglich waren viele Tempel im laufe der Jahrhunderte bewachsen. Im Zuge der Renovierungsarbeiten werden sie nun wieder freigelegt, diesen haben sie aber den Bäumen gelassen. Unser absoluter Lieblingstempel.

Und so fühlen wir uns jetzt!Toter Gecko

Nach dem anstrengenden Tag habe ich mich dann erstmal bei einer 90-minütigen Khmer-Massage unter vollen Körpereinsatz der zierlichen Masseurin durchkneten lassen.

Tongariro Crossing

Heute waren wir noch fleissiger und haben uns unter die Bergwanderer gemischt.

Wir sind bei strahlendem Sonnenschein 19 km weit mit einem Hoehenunterschied von ueber 1000 m gewandert. Die Strecke gehoert zu den 7 grossen Walks Neuseelands und verlaeuft zwischen Mt. Tongariro und Mt. Ngauruhue. Es geht durch ganz verschiedene Landschaften, inklusive Schnee mit sehenswuerdigen Orten wie die gruenen Emerald Lakes.

Emerald Lakes
Emerald Lakes

Auf der Bergspitze sind wir fast davongeweht. Insgesamt waren wir 7 Stunden unterwegs.

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