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Candikuning – Heute geht es weiter

Nun sitzen wir im Bemo und fahren von Ubud über Batubulan nach Ubung und von dort aus soll es weitergehen nach Candikuning. So ist zumindestens der Plan des heutigen morgens.Unser bemo nach Candikuning

Und es klappte auch alles problemlos. Nachdem wir die ersten beiden Unterkünfte (die schlimmere war eine lonely Planet Empfehlung) abgelehnt haben, fuhren wir mit dem Taxi in den Nachbarort Baturiti/Bedugul. Hier wohnen wir nun im „Strawberry Hill“ in einem von vielen Einzelbungalows hoch in den Bergen. Es ist hier merklich kühler und ein wenig neblig.Baturiti/Bedugul

Eine erste Erkundungstour führte uns in den nahegelegenen botanischen Garten.Candikunings botanischer Garten

botanischer Garten CandikuningMit einsetzender Dämmerung um 18:00 Uhr und Regen beschlossen wir unseren Besuch abzubrechen und uns für heute in unsere Unterkunft zurückzuziehen. Für morgen ist viel geplant.

Goose and dogs

Heute haben wir die Umgebung Ubuds erkundet. Zufällig sprachen wir einen deutschsprachigen Reiseleiter an, der uns einen Ausflug mit dem Taxi zu den Sehenswürdigkeiten vermittelte.

Der erste Halt fand an der alten Tempelanlage Pura Gunung Kawi statt. Viele Stufen führen hier zwischen den Reisterassen zur Tempelanlage herab, die durch einen Fluss getrennt wird. Meterhohe Statuen wurden hier in den Fels geschlagen.Pura Gunung KawiPura Gunung Kawi 02335-1Pura Gunung Kawi 02339-1wpid-dsc02371.jpgAls nächsten besuchten wir die heilige Quelle im Pura Tirtha Empul.

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Heilige QuellenHeilige Quellen 02439-1wpid-dsc02442.jpgNach sovielen Eindrücken fuhren wir nun zu einer organic farm. Man erklärte uns hier die Kaffeeherstellung, insbesondere die des bekannten Kopi Luwak. Bei der Verkostung von Tee, Kakao und Kaffee erholten wir uns ein wenig im Schatten.LuwakKaffee röstenZum Abschluss besuchten wir die Elefantenhöhle Goa Gajah. Von einem Führer ließen wir uns hier die unterschiedlichen Götter und ihre Bedeutung erklären. Er zeigte uns den Tempel sowie die zugehörige Opferstätte und Küche. Auf die Frage was denn hier geopfert wird antwortete er „goose and dogs“. Mittlerweile sind wir uns jedoch sicher, daß er wohl „goose and ducks“ sagte.

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Reisvolle Idylle

Nachdem wir gemütlich gefrühstückt hatten, machten wir uns auf Erkundungstour zu Ubuds Reisfeldern. Auf dem Weg dorthin machte ich (Christine) einen Kniefall im Sand neben der städtischen Mini-Baustelle auf dem Bürgersteig. Einigen ist vielleicht bekannt, dass ich aus merkwürdigen Gründen einen Hang dazu habe auf mein rechtes Knie zu stolpern. Nach gut 2 Jahren sollte es nun ausgerechnet hier also mal wieder soweit sein. Nach mehrfacher Desinfektion und dem Ausprobieren sämtlicher Pflastervariationen, die ich natürlich im Hotel hatte, musste ich zurück in der Stadt feststellen, dass nix hielt und mich von freundlichen Apothekerinnen (professionell) versorgen lassen.

Gleich hinter dem städtischen Treiben führte uns ein schmaler Pfad in die Reisfelder. Als Reislaien waren wir schwer beeindruckt von den überfluteten grünen Feldern in denen sich auch einige Enten tummelten. Unser Mittagessen nahmen wir in einem Warung (ein kleines, imbissartiges Restaurant) inmitten der Reisfelder zu uns.Arbeiter auf den Reisfeldern in Ubud
Reisfelder in UbudNach der Stärkung ging es noch ein wenig den Weg entlang bis wir auf Coco Wayan trafen, bzw. er uns mit frischem Kokosnusswasser zu seinem kleinen Stand lockte. Wayan baut diverse Pflanzen organic an, wie z.B. Kokospalmen, Kakao und Vanille. Er ließ uns probieren, wir tranken unsere Kokosnuss und erfuhren so einige Dinge über Bali. Da wir ihm versprochen haben ein bisschen „Promotion“ für sein engagiertes kleines Business zu machen und er sehr sympathisch war, empfehle ich jedem bei ihm mal vorbei zu schauen, wenn er gerade in der Gegend ist (Kajeng Street).
Coco WayanZurück in Ubud bestaunten wir noch einige typisch balinesische Statuen und andere Steinkunst an Türeingängen und Tempeln.wpid-dsc02303.jpgÜbrigens haben wir entfernte Bekanntschaft mit einer großen Echse gemacht. Vielleicht ein Mini-Waran?

Wir huschen jetzt mal früher ins Bett und freuen uns auf weitere Abenteuer, diesmal ohne medizinischen Einsatz.

Ubud – Affen / Tanz

Heutige Planung: „Lass uns ein Bemo (öffentlicher Kleinbus) nach Ubud nehmen. Das ist aufregend und spart Geld.“ Nach einem 3/4 stündigen Spaziergang mit vollem Gepäck folgte die Planänderung als wir im klimatisierten Taxi saßen. Dieses fuhr uns nun anstatt zum Busterminal direkt nach Ubud (Nyuh Kuning). Hier organisierte uns der Taxifahrer praktischerweise auch noch eine Unterkunft. So wurde es zwar etwas teurer als wir es uns vorgenommen haben, aber es hat sich gelohnt. Für unverschämte 34 € pro DZ/Nacht bekamen wir im Mawa House ein traumhaftes Zimmer mit eigener Terasse direkt am kleinen Pool, auf der morgens zur gewünschten Uhrzeit unser Frühstück serviert wird.Unterkunft in Ubud 01903-1Unterkunft in Ubudwpid-dsc02073.jpg
Im Restaurant Chili Cottage & Grill gegenüber dem Hotel hatten wir unser bisher bestes Essen. Zum Beispiel einen leckeren Salat aus grüner Mango, Koriander, Minze und gebratenem Hähnchen mit Limetten-Knoblauch Dressing.

Abends ging es am 100m entfernten Sacred Monkey Forest vorbei in die Innenstadt, wo wir uns etwas balinesische Kultur in Form einer Tanzaufführung angesehen haben.

wpid-dsc02112.jpgUbuds Monkeyforest Balinesische Tänzerin wpid-dsc02041.jpgJetzt sitzen wir bei Jazzmusik und Gin Tonic in der stylisch-balinesischen Bar Lamak und lassen den Abend ausklingen.