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Airlie Beach

Hier haben wir die letzte Woche verbracht. Airlie besteht eigentlich nur aus Bars, Reisebueros und einem kleinen Stadtstrand. Von hier aus starten alle Schiffe zu den ‚Trauminseln‘ der Whitsundays. Dadurch hat sich hier eine kleine Backpackerstadt entwickelt, die allein vom Tourismus lebt. Am Tag wird sich in die Sonne gelegt und abends gefeiert. Da es aber geregnet hat und es abends auch nicht immer soo spannend war, werden wir nun weiterziehen. Was allerdings sehr bemerkenswert ist, ist dass wir hier Leute, die wir in 4 verschiedenen Staedten kennengelernt haben wiedergetroffen haben. Da waeren Steffi, Arno, Patricia, Sarah und Nastacia aus Penola, Hughen und Jason aus Ayr, Denise und Sebastian aus Leigh Creek, Coober Pedy + Uluru und Jessica aus Shepperton.

Auf zwei Bushwalks, die wir gestern gemacht haben, haben wir sage und schreibe 3 Schlangen gesehen. Wir wissen nur noch nicht wie giftig sie waren.

Ist das eine Brownsnake?
Ist das eine Brownsnake?

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…

denn wir haben Penola doch noch nicht verlassen muessen, da ich bei Jan mit auf der Farm arbeiten durfte, fuer eine Woche zumindestens. Nun muessen wir aber weiter, da dort auch nicht mehr so viele Picker benoetigt werden, aber der Farmer hat uns schon an einen Freund im Nachbardorf weitervermittelt, wo wir dann hoffentlich Montag anfangen koennen und auch Aepfel pfluecken werden. Das einzige Problem koennte das Wetter sein, am Freitag mussten wir im stroemenden Regen pfluecken. Wir haben zwar einen Friesennerz bekommen, aber das Wasser ist beim Armheben durch den Aermel nach unten gelaufen und alles andere war triefend nass, die Schuhe haben gesabscht und der Boden wurde immer matschiger. Jan und ich haben aber um 12 Uhr gesagt, dass wir keine Lust mehr haben, weil es eh unser letzter Tag war und wir noch ein paar Papiere im Buero erledigen lassen mussten. Das Buero war das Haus der Familie und die Mama war die Buerodame. Wir sassen also noch in der Kueche, haben uns aufgewaermt und der Papa hat uns Kaffee und Kekse gebracht, waehrend die anderen noch eine Stunde weitergepickt haben. Wir hatten ja schon ein schlechtes Gewissen, naja.

Adieu Penola

So, nach 4 Tagen wurden leider fast alle Leute, die auf meiner Farm arbeiten entlassen, weil sie nicht mehr soviele brauchen, inklusive mich… Jan hat zwar noch seine Arbeit, aber wir werden wohl nach diesem Wochenende weiterziehen Richtung Adelaide und im oestlich gelegenen Riverland versuchen Orangen oder andere Zitrusfruechte zu pfluecken, da dort die Saison in ca. einer Woche losgeht.

Oh, fuer alle die etwas damit anfangen koennen, besonders Steffi G. und Mama, ich habe neulich freiwillig! Pilze gekauft und in der Pfanne angebraten und gegessen! Bin stolz auf mich. Hat sogar geschmeckt.

Freitag, der 13…

fing gut an. Wir waren in Melbourne auf der Suche nach einem guten Parkplatz und haben genau dort geparkt, wo der Parkscheinautomat out of service war. Perfekt, nix bezahlt. Und ausserdem haben wir an diesem Tag einen Job vermittelt bekommen, womit wir so schnell gar nicht gerechnet haben. Ratet mal was? Richtig, Aepfelpfluecken! Also mussten wir die Great Ocean Road auf das Wochenende verkuerzen und sind nun in Penola, eine kleine Stadt, ca 70 km von der Suedkueste am Ende der Great Ocean Road entfernt. Wir wohnen in einem Hostel, das war Bedingung und zahlen leider nun natuerlich doppelt soviel pro Woche als auf einem Campingplatz, dafuer haben wir aber mal wieder ein richtiges Bett, wenn auch leider kein Doppelbett… Das Hostel erinnert mich an das Big Brother Haus. Ein grosser Wohnraum und rund herum Zimmer und soviele Leute… da ist nicht viel mit zurueckziehen, aber man kann ja auch mal spazierengehen. Die Leute sind aber alle sehr nett und umgaenglich. Es wohnen auch nur wir, die hier zusammen arbeiten dort. Es wird auf zwei verschiedenen Farmen gepickt, momentan sind Jan und ich noch getrennt, aber wir arbeiten zur gleichen Uhrzeit. Ich versuche mit bei ihm zu arbeiten, weil es dort netter ist. Bei uns haben wir Mrs Big Boss als Vorgesetzte. Sie ist von aussen wie von innen strohblond und hat den ganzen Tag nichts besseres zu tun als zu kontrollieren ob wir auch alles richtig machen und die Leute, die sie aus welchem Grund auch immer nicht mag anzupflaumen. Aber mit mir hatte sie offensichtlich noch kein Problem.