Schlagwort-Archive: Indien

Hampi, who is Hampi?

Die Frage koennen wir morgen sicher besser beantworten. Heute gings zunaechst einmal sieben Std. mit dem Zug in der Sleeperclass nach Osten ins Landesinnere. Zu unserer Enttaeuschung und gleichzeitig Erleichterung fanden wir im Zug weder Huehner noch Elefanten. Dafuer hatten wir die Moeglichkeit uns auf ausgeklappten Sitzbaenken ein wenig hinzulegen. Ausserdem konnten wir aus offenen Fenstern und Wagontueren ausgiebig die Landschaft bewundern. Alles sehr rustikal, aber okay. Ein bisschen nervig waren die Kinder, die dauernd mit einem Lappen in der Hand wischend durch die Gaenge robbten und bettelten.

Sleeperclass
Sleeperclass
Spiegelungsfreier Fensterblick I
Spiegelungsfreier Fensterblick I
Spiegelungsfreier Fensterblick II
Spiegelungsfreier Fensterblick II
Unterwegsbahnhof
Unterwegsbahnhof
Blick aus der offenen Tür
Blick aus der offenen Tür
Fahrtwind
Fahrtwind
Kleines Dorf
Kleines Dorf

Wir sind nun in einem Ort in 15 km Entfernung zu der alten Tempelstadt Hampi, die wir morgen besichtigen werden. Hier ist auf den Strassen ein etwas anderes Bild, es gibt zusaetzlich zu den vielen Kuehen und Hunden auch noch jede Menge schwarze Schweine und Ziegen und ein paar Esel. Schnuckelig!

Saugemütlich
Saugemütlich

Einige Rickschas werden hier per Fahrrad betrieben und die Karren von Ochsen. Trotzdem laufen viele Inder mit Handys rum und das Internet hier ist gerade das schnellste, das wir hier bisher hatten. Nach der Ankunft waren wir noch auf einen kurzen Trip zu einem riesigen Stausee und im Dunkeln zu einem Park mit Wasserlichtspielen. Quasi Planten und Blomen auf indisch…

Tungabhadra Staudamm
Tungabhadra Staudamm
Tungabhadra Dam Park
Tungabhadra Dam Park

 

Spice up your life and (don’t) go chasing waterfalls!

Moin, moin! Da sind wir schon wieder, denn es gibt neues zu berichten. Heute haben wir eine locker-laessige-holperige Jeepfahrt zu einem riesigen Gebirgswasserfall gemacht.

Gelände-Tour
Gelände-Tour
Einwohner
Einwohner
Riesiger Baum
Riesiger Baum

Hier stuerzte das Wasser aus ca. 600 m Hoehe in die Tiefe. Das Wasser war zwar eiskalt, aber Jan ist ja Seeve-geprueft und nach einem kurzen Schock drehte er mit ein paar anderen von uns mutig seine Runden.

Dudhsagar Falls
Dudhsagar Falls

Danach ging es zu einer „Organic Spice Farm“. Nachdem wir mit einem Bluetenregen und einem Kraenzchen um den Hals begruesst wurden, ging es erstmal ans Buffet. Danach wurden wir durch einen extra angelegten Teil der riesigen Farm gefuehrt, in dem die verschiedensten Pflanzen wachsen. So sahen wir u.a. Pfefferpflanzen, Bananenbaeume, Chillistraeucher, Vanilleschoten und Kaffeebohnen. Wusstet Ihr, dass ein Bananenbaum stirbt nach der Abgabe seines ersten Bananenstrangs, aber sofort ein Sproessling nachwaechst? Oder dass Cashewkerne ausserhalb der Schale wachsen, mh? In einem Fluss dort sahen wir noch einen Elefanten vorbeitrotten…

Elefant auf der Spice Farm
Elefant auf der Spice Farm

Auf dem Weg nach Hause hielten wir noch kurz bei einem relativ modernen Hindutempel.

Shantadurga Tempel
Shantadurga Tempel

Morgen geht’s nach Hampi…

Love and the marriage…

Es ist vollbracht, der letzte Schritt von Julias und Sebs Hochzeit fand hier in Saligao in einer wunderschoenen Kirche statt.

Hochzeitskirche in Saligao
Hochzeitskirche in Saligao
Die Party kann losgehen!
Die Party kann losgehen!

Danach fuhren wir mit einem gemieteten Bus zur Hochzeitsfeier. Diese fand open air in einem riesigen, huebsch gemueckten Garten eines Hotels statt, indem wir anschliessend auch uebernachten durften. Es gab eine Band und es wurde viel getanzt. Allerdings gab es keine indische Musik, die wir eigentlich erwartet hatten. Nachdem das Buffet erst ab 23 Uhr eroeffnet wurde, gingen die meisten schon gegen halb eins. Jedoch ein harter Kern von Deutschen, Amerikanern und Kanadiern hielt bis ca. 5 Uhr durch und kaempften gegeneinander mit der Muedigkeit und dem Ehrgeiz nicht der erste zu sein, der ins Bett geht. Aber nachdem der „best man“ aufgegeben hatte, mussten wir uns geschlagen geben.

Konfettiregen für das Brautpaar
Konfettiregen für das Brautpaar

Nun sind wir in Colva im Languinhos Beach Hotel. Haben eine schoene Aussicht auf den Strand und ein sauberes Zimmer. Was will man mehr??? Nachmittags lagen wir am Strand zwischen den Palmen und haben 2 Sandwiches, gebratenen Reis mit Chicken und 1 Liter Wasser fuer 100 Rupien (2 Euro) genossen. War sogar richtig lecker und wurde direkt an die Sonnenliege serviert. Es ist hier zwar alles sehr einfach und rustikal aber man gewoehnt sich daran. Im Meer hab ich auch schon gebadet.

Sonnenuntergang Colva Beach
Sonnenuntergang Colva Beach

Leider koennen wir euch noch keine Fotos schicken, es ist alles wie gesagt sehr einfach und daher das Internet nicht das schnellste. So nun muss ich aber schnell zum Buffet. [Anm. des Autors: Die Fotos wurden nachträglich eingefügt]

Wir sind da..endlich!

Urlaub haben wir zwar, aber relaxt war unsere Anreise nicht gerade. Unser Flug nach Mumbai hatte gemuetliche zwei Stunden Verspaetung, weil ein Gepaeckstueck im Flugzeug war, das dort nicht hingehoerte und dies leider erst kurz vorm Abflug bemerkt wurde.

Heathrow Airport
Warten am Heathrow Airport

Dann in Mumbai angekommen sagte uns das Ticket, ab zum inlaendischen Flughafen, vielleicht schaffen wir es noch. Wir nehmen ein Taxi und rasen hupender Weise nicht nur an den anderen Autos, sondern auch an furchtlosen Fussgaengern, streunenden Hunden und bettelnden Menschen vorbei. Es gab sogar Leute, die ihre Waesche auf dem Fussweg in irgendeiner Pfuetze gewaschen haben. Total geplaettet von so vielen Eindruecken und gehetzt kamen wir am Flughafen an, um uns anhoeren zu duerfen, dass der Flug nach Goa heute doch von dem Flughafen geht, von dem wir grade kamen. Aargh! Also ab in die Motorrikscha und zurueck. Fuenf Minuten zu spaet, Pech, kein Flug mehr heute! Und nun? Dann schlafen wir wohl in Bombay. Das Hotel war nicht gerade prickelnd, aber dafuer teuer.

Hotel in Mumbai
Vor 20 Jahren bestimmt der Knüller – Heute nur noch ein Drecksloch.

Wir sind dann die Strassen entlanggegangen und unsere letzten Klischees von Indien wurden auch noch erfuellt. Suesse Kuehe am Strassenrand, Strassenstaende mit Obst und Gemuese und Kleidung und ueberfuellte Strassen mit riesigen Staus und Gestank. Toll!

Airport Mumbai
Freudige Überraschung am Morgen – Filmdreh am Flughafen

Am naechsten Morgen gings dann zum Glueck nach Goa weiter und hier ist es schon ganz anders. Zwar fahren die Autos noch chaotischer und schneller, weil die Strassen leerer sind, aber wir sind hier am Strand mit viel Gruen, viele Verkaufer mit „Jewelery, Paschmina Shawls, Sunhats cheap, cheap, and in different , different colours, very nice, looking is free.“ Und alle drei Meter ein Hund oder ein Taxifahrer „Hello my friend, need a taxi?“ „No.“ „Yes? Tomorrow?“…… Und hier gibt es noch viel mehr Kuehe. Am Strand, auf der Strasse und neben den Restaurants.

Kuh-fisher
Kuh-fisher
Kuh-rawane
Kuh-rawane
Kuh-chillig
Kuh-chillig

 

Das Wetter ist gut, blauer Himmel, strahlende Sonne (Fuer das Christinsche etwas sehr warm….). Und ganz idyllisch liegt vor der Kueste in 500 m Entfernung ein alter, vor ein paar Jahren gestrandeter, riesiger Oeltanker, der wartet, dass er verrottet.

Öltanker vor Candolim Beach
Öltanker vor Candolim Beach

Und natuerlich guenstiges Essen in den zahlreichen Beach Shacks am Strand.

Typische Strandbude
Typische Strandbude

Bis bald!

Der Countdown läuft!

Nun ist es also soweit. Die Route ist festgelegt, die Flüge sind gebucht. Am 12.12.2006 geht es los. In 365 Tagen um „die Welt“. Folgende Flugziele stehen auf der Liste:

  1. Indien – Mumbai (Bombay)
  2. Thailand -Bangkok
  3. Australien – Sydney
  4. Australien – Darwin
  5. Neuseeland
  6. Fiji
  7. USA – Kalifornien

Damit niemand mich vergisst werd ich mich bemühen, hier alle auf dem aktuellen Stand zu halten. Schaut doch einfach ab und zu mal rein. Ich hoffe es gibt faszinierendes zu berichten.

Soweit erstmal für heute