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Nationalpark nördlich der australischen Stadt Adalaide

Coober Pedy – Stadt unter der Erde

Nach dem Flinder’s Range National Park ging unsere Fahrt ueber eine nicht geteerte Strasse weiter. Erstes Ziel war Farina, heute nur noch eine Geisterstadt, in der einige Steinruinen und Autoteile und allerlei anderer Krempel zu sehen war, denn seit 1980 wohnt dort keiner mehr. Weiter gings am Lake Eyre, einem riesigen Salzsee, vorbei. Kurzzeitig ueberlegten wir einen Abstecher nach Maschen zu machen, aber wir waren uns nicht sicher, ob dieser See wirklich die richtige Verbindung darstellte. (Wer das jetzt nicht verstanden hat-macht nix!) In einem Pub, in dem einzigen Pub, in Williams Creek, der kleinsten Stadt Suedaustraliens haben wir vor den unglaublich nerviger als nervigen Fliegen Zuflucht gesucht und eine Runde kuehle Getraenke bestellt. Die darauf folgenden 160 km trafen wir auf kein anderes Auto…doch wenn einem hier im Outback mal einer entgegenkommt, gruesst er, sofern er ein Australier ist, sogar die Polizei tut dies. Entstation dieses Tages war Coober Pedy, die ‚Opal capitol of the World‘. Hier sieht es aus, wie in einem grossen Sandkasten, Berge von Sand. Jeder versucht sein Glueck, DEN grossen Opalfund zu machen und verdient sich sein Geld mit Mienentouren, Opalshops oder Campingplaetzen. Wir haben in einer Art Schacht ‚Underground Camping‘ gemacht. Allerdings tun dieses nicht nur die Touris, sondern ca. 60 Prozent der Einwohner.  Dieses ist auch eine Gute Loesung, um sich einerseits vor den Fliegen zu verstecken und  ausserdem nachts warm und am Tag kuehl zu wohnen. Wir haben eine kleine Mienentour mitgemacht und werden nun in Richtung Norden weiterfahren und das ‚Red Center‘ unsicher machen.

Flinders Ranges National Park Part II

Heute morgen haben wir zuerst den Sonnenaufgang angeschaut. Waehrend wir darauf warteten, dass sie Sonne auf die Berge scheint, konnten wir eine Menge Kaenguruhs beobachten.

Danach haben wir uns an einen als schwierig ausgezeichneten Wanderweg herangetraut. Wir brauchten fuer die 6,8km Strecke ca. 3,5 Stunden. Aber es ging auch wirklich steil den Berg hinauf, und es war teilweise mehr klettern als wandern. Belohnt wurden wir dafuer mit der  schoenen Aussicht ueber den Nationalpark. Am Nachmittag sind wir dann aufgebrochen um auf den unbefestigten, steinigen, kurvigen Schotter-Strassen den Rest des Nationalparks zu erkunden. Dabei mussten wir sogar einen Creek (ein etwas breiterer Bach) durchfahren. Aber auf unserer Auto ist ja Verlass. Die Wege fuehrten ueber Berge und durch Taeler, es gibt hier erstaunlich viele Pflanzen, dennoch ist man stets umgeben von dem roten Sand fuer den Australien bekannt ist. Und wir haben sogar freilaufende Emus gesehen

Flinders Ranges National Park Part I

Im Park angekommen haben wir noch einen kleinen Spaziergang gemacht, der an alten Felsmalereien der Aboriginies vorbeiging. Danach haben wir auf dem Campingplatz in Wilpena erstmal unseren neuen Gaskocher mit Pasta eingeweiht, naja eigentlich schon mit Wasser fuer Kaffee am morgen. Wir haben uns naemlich mal echten Filterkaffee gegoennt. Ist nicht der beste, aber schon ein Unterschied zum Instantbraeu.

Ab ins Outback

Weiter gings ueber Pt Pirie nach Pt Augusta, wo wir uns ueber unsere weitere Strecke beim Outbackcenter informiert haben.  Wir haben uns dafuer entschieden einen Teil nicht ueber die Autobahn, sondern ueber eine andere Strecke zu fahren, die durch den Flinders National Park ueber andere kleine Doerfer fuehrt, um auch etwas vom Outback zu sehen. Die Strecke geht bis Coober Pedy, eine Opalgraeberstadt, dessen Haeuser zum unter der Erde liegen. In Pt Augusta haben wir schon einen kleinen Salzsee gesehen, der aussah wie zugefroren.

Salzsee
Australien