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Erster Halt, Lindau am Bodensee

Es ist bereits Juli

und nach langer Zeit freuten wir uns, dass der diesjährige Urlaub beginnt. Dieses Jahr sollte es wieder ein Roadtrip werden und wir haben uns entschlossen, dieses mal Italien für uns zu entdecken. Dieses mal ging es mit neuerworbener eigener Kühlbox, dem bereits in Kroatien erprobten Zelt und unserem mittlerweile Roadtrip bewährten Auto auf die Reise in den Süden. Die ersten Übernachtungen in einem Hotel nahe Mailands Innenstadt waren bereits gebucht, die Vignette für die Schweiz beim ADAC besorgt sowie der Entschluss für einen Zwischenstop in Lindau am Bodensee gefasst um in Mailand am Sonntag entspannt anzureisen.

Die Reise zum Bodensee

traten wir am frühen Samstag Morgen an und erreichten unseren Campingplatz gegen 14 Uhr. Eine Reservierung war nicht nötig und das Einchecken und einen entspannten Platz zu finden verlief ohne weitere Vorkommnisse. Nach kurzer Rekapitulation wie das Zelt denn nun noch aufgebaut werden muss, entschlossen wir uns, zuerst den Campingplatz und den See zu erkunden. Zufrieden mit dem Zustand der Kochstelle, den sanitären Einrichtungen und dem ersten Blick auf den Bodensee, machten wir uns auf den Weg ins Zentrum des nahegelegenen Ortes Lindau. Wie das Glück so wollte war ausgerechnet an diesem Wochenende Lindauer Stadtfest. Ob es nun wirklich unser Glück war sollte sich noch zeigen. Wir fanden zunächst eine entspannte, alternativere und etwas abseits liegende Stelle an der wir mit Blick auf den Bodensee ein leckeres, kühles, bayerisches Bier tranken und uns freuten, dass der erste Reisetag nun doch noch ein Erlebnis bieten und nicht bloss zur reinen Streckenbewältigung dienen würde.

Auf einem Stadtfest

ist es nunmal so, dass im laufe des Abends die Stimmung steigt. Es bleibt nicht bei einem Bier, wir entdeckten die Livemusik, tanzten vor der Bühne auch in den kurzen Regenschauern die auf das Lindauer Pflaster hinunterprasselten, lernten fremde Menschen kennen und liessen uns von Ihnen auch noch den Rest des Ortes zeigen. Mit neu erworbenen Musik der Band „Naked SuperHero“ für die Weiterfahrt in der Tasche führte man uns bis in die Morgenstunden durch den Ort und seine Clubs. Am Ende glücklicherweise auch nahezu bis vor den  Eingang unseres Campingplatzes.  Kurz davor kamen wir noch mit einem nettem Kerl mit sehr großem Hund ins Gespräch. Nach einem lustigen mindestens einstündigem Gespräch mit Marcus, gab unsere bisherige Begleitung auf uns weiter nach Hause zu bringen, da wir uns ja auch bereits wenige hundert Meter entfernt vom Campingplatz befanden. Morgens um halb sechs kamen wir wieder in unserem von nun an vorübergehenden Zuhause an, störten noch die Reinigungskräfte, die meinten zu dieser Zeit in Ruhe den ordentlichen Zustand der sanitären Anlagen wiederherstellen zu müssen und liessen uns erschöpft auf unsere Isomatten fallen.

Der nächste Morgen,

die Sonne brannte hinunter auf das am vorigen Nachmittag noch so schön im Schatten stehende Zelt. An eine Weiterfahrt ist vorerst nicht zu denken. Erst gegen Abend machten wir uns auf die vierstündige Weiterfahrt über die Schweizer Autobahn nach Mailand. Muss ja irgendwie gehen, denn ausnahmsweise hatten wir ja mal Übernachtungen im Voraus gebucht. Es bleiben verschwommene Erinnerungen an den Abend und die CD zum Soundtrack unseres Urlaubs.