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Grossteils unterirdisch angelegte australische Stadt welche bekannt ist für ihre Opale

Airlie Beach

Hier haben wir die letzte Woche verbracht. Airlie besteht eigentlich nur aus Bars, Reisebueros und einem kleinen Stadtstrand. Von hier aus starten alle Schiffe zu den ‘Trauminseln’ der Whitsundays. Dadurch hat sich hier eine kleine Backpackerstadt entwickelt, die allein vom Tourismus lebt. Am Tag wird sich in die Sonne gelegt und abends gefeiert. Da es aber geregnet hat und es abends auch nicht immer soo spannend war, werden wir nun weiterziehen. Was allerdings sehr bemerkenswert ist, ist dass wir hier Leute, die wir in 4 verschiedenen Staedten kennengelernt haben wiedergetroffen haben. Da waeren Steffi, Arno, Patricia, Sarah und Nastacia aus Penola, Hughen und Jason aus Ayr, Denise und Sebastian aus Leigh Creek, Coober Pedy + Uluru und Jessica aus Shepperton.

Auf zwei Bushwalks, die wir gestern gemacht haben, haben wir sage und schreibe 3 Schlangen gesehen. Wir wissen nur noch nicht wie giftig sie waren.

Ist das eine Brownsnake?
Ist das eine Brownsnake?

Coober Pedy – Stadt unter der Erde

Nach dem Flinder’s Range National Park ging unsere Fahrt ueber eine nicht geteerte Strasse weiter. Erstes Ziel war Farina, heute nur noch eine Geisterstadt, in der einige Steinruinen und Autoteile und allerlei anderer Krempel zu sehen war, denn seit 1980 wohnt dort keiner mehr. Weiter gings am Lake Eyre, einem riesigen Salzsee, vorbei. Kurzzeitig ueberlegten wir einen Abstecher nach Maschen zu machen, aber wir waren uns nicht sicher, ob dieser See wirklich die richtige Verbindung darstellte. (Wer das jetzt nicht verstanden hat-macht nix!) In einem Pub, in dem einzigen Pub, in Williams Creek, der kleinsten Stadt Suedaustraliens haben wir vor den unglaublich nerviger als nervigen Fliegen Zuflucht gesucht und eine Runde kuehle Getraenke bestellt. Die darauf folgenden 160 km trafen wir auf kein anderes Auto…doch wenn einem hier im Outback mal einer entgegenkommt, gruesst er, sofern er ein Australier ist, sogar die Polizei tut dies. Entstation dieses Tages war Coober Pedy, die ‘Opal capitol of the World’. Hier sieht es aus, wie in einem grossen Sandkasten, Berge von Sand. Jeder versucht sein Glueck, DEN grossen Opalfund zu machen und verdient sich sein Geld mit Mienentouren, Opalshops oder Campingplaetzen. Wir haben in einer Art Schacht ‘Underground Camping’ gemacht. Allerdings tun dieses nicht nur die Touris, sondern ca. 60 Prozent der Einwohner.  Dieses ist auch eine Gute Loesung, um sich einerseits vor den Fliegen zu verstecken und  ausserdem nachts warm und am Tag kuehl zu wohnen. Wir haben eine kleine Mienentour mitgemacht und werden nun in Richtung Norden weiterfahren und das ‘Red Center’ unsicher machen.