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Pot of Gold

Um die Geschichte der letzten 2 Wochen kurz zu machen, im Cafe in Bowen wurden wir offensichtlich nicht mehr gebraucht und bei dem Obststand haetten wir ploetzlich nicht vor Ende Juli anfangen koennen, weil die jetzigen Verkaeufer laenger bleiben wollen. Nach einigem Suchen haben wir aber einen neuen Job gefunden und zwar in einem Pub-Hotel in Proserpine, nicht weit von Bowen. Da sich das Publikum dort eher eine weibliche Bedienung wuenscht und nicht zwei Bararbeiter gebraucht werden, muss Jan morgens putzen. Wir arbeiten momentan jeder nur ca. 3 Stunden am Tag, dafuer bekommen wir aber eine gute Mahlzeit und das eine oder andere Bierchen, sowie die Uebernachtungen umsonst. No worries! Die Gaeste sind im Durchschnitt 50 Jahre alt und trinken fast alle Bier, am liebsten einen Pot (Glas) der Sorte XXXX Gold. Meistens wird das Pub vor 9 Uhr abends geschlossen, aber um 9.30 h morgens wird ja auch schon angefangen mit nem Fruehstuecksbierchen. Bald kennen wir auch das ganze Dorf, dessen Einwohner uns von unseren Kollegen nach und nach vorgestellt werden. Uns geht’s sehr gut hier, vor allem seit nach zwei Wochen DAUERregen die Sonne wieder scheint. Fruit picken waer da sowieso nicht moeglich gewesen, weil alle Felder ueberflutet waren und immer noch sind.

@Kathi: Soviel zum schwuelwarmen Wetter.

Proserpine Pub
Proserpine Pub
Proserpine Pub
Proserpine Pub

Fuer alle, die es noch nicht wissen: Die Kathi macht jetzt magic im Biergarten in Disneyworld. Schaut ruhig mal in ihren Blog, den sie bisher fleissig aktualisiert.

Wunder gibt es immer wieder…

Eines sei gesagt: Zuchinis picken ist …… Deshalb haben wir den Job gekuendigt, um unseren Ruecken nicht komplett zu ruinieren, denn Massagen koennen wir uns nicht leisten. So schlugen wir also auf einen neuen Job zu suchen, indem wir bis zur naechsten grossen suedlichen Stadt (Bowen) so ziemlich jede Farm abgeklappert haben, um durch eine persoenliche Anfrage mehr Chancen zu haben genommen zu werden. Leider wurde uns wie wir es gewohnt waren erzaehlt, dass sie ihre Arbeiter nur aus den Hostels bestellen und wir ja dort anfragen koennten. Da wir aber wissen, dass dort lange Wartelisten auf Jobs existieren fuhren wir weiter und trauten unseren Ohren kaum als uns eine Verkaeuferin eines Strassenstandes fragte, ob wir vielleicht Arbeit suchten! Somit werden wir also in ca. 3 Wochen dort stehen und Obst und Gemuese verkaufen und uns mit den Leuten unterhalten. Danach fuhren wir euphorisierter Weise nach Bowen an den Strand und goennten uns einen Snack in einem kleinen Restaurant. Dann spielte sich folgender Wortwechsel ab: Jan: „Vielleicht suchen sie ja auch noch Personal hier.“ Christine: „Ja, hier haengt ein Schild im Fenster, ‚Staff required‘.“ Das war uns dann doch etwas unheimlich. Nachdem wir mit dem Geschaftsfuehrer ein Weilchen geredet hatten, war der Job unserer. Gestern hatten wir den ersten Tag, der ein wenig chaotisch war, da noch 2 weitere Neulinge angefangen hatten, aber es ist toll mal wieder was anderes als picken zu tun. Wenigstens haben wir diesen Beruf gelernt. Das Gute ist, dass wir vermutlich unseren erstergatterten Job parallel ausfueren koennen. Nun reisen wir erstmal hoch nach Cairns und haben unsere naechsten Schichten im Restaurant am Wochenende.

(Zu) Den Zuchinis auf den Grund gegangen

sind wir seit gestern und zwar in Ayr, suedlich von Townsville. Wir haben also einen Job gefunden um unsere Reisekasse aufzufuellen. Das Wetter ist toll, es weht ein laues Lueftchen, wir haben Palmen auf unserer Campsite und die Zuchinis sind fu… weit unten am Boden..autsch. Aber immerhin haben wir hier einen Pool mit Whirlpoolblubbels. Das ironische an der Jobsuche ist, dass wir auf dem Weg zu einer voellig ueberteuerten Unterkunft fuer einen Job in Bowen (suedlicher) waren und versuchten zufaellig eine Alternative zu finden, als wir durch einen Tip auf genau derselben Farm nach Arbeit gefragt haben, auf der wir nun arbeiten. Dort haben sie uns allerdings erstmals abgewiesen. Stattdessen schickten sie uns in die naechste Stadt, um in dortigen Hostels etc. nach einem Job zu fragen. Wie der ‚Zufall‘ es will wohnen wir nun auf einem Campingplatz und haben den Job in selbiger Farm bekommen, mit dem Unterschied, dass wir jetzt jeden Tag ca. 80 km Wegstrecke haben. Aber immerhin haben wir den Job. No worries! 🙂

Zucchini pflücken
Zucchini pflücken