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Oschi ist verkauft!

Und wir sind traurig ihn nicht mehr fahren zu duerfen, aber gluecklich fuer ihn, dass er sehr nette neue Besitzer hat, die zu wuerdigen wissen, dass er so ein netter ist. Beim Haendler haetten wir gerade mal 200 -300 Dollar bekommen. Unglaublich! Morgen geht’s also weiter ins Kiwiland. Hier regnet es wohl um uns den Abschied leichter zu machen… Heut waren wir im Museum, nun packen wir die Backpacks.

Back in Brisbane

Keiner will unseren Oschi…so scheint es, aber wir geben die Hoffnung nicht auf, noch bleiben uns vier Tage bis zum Abflug. Wir haben es mit einem Rubbellos versucht und immerhin 8 Dollar Gewinn gemacht! Anstatt diese sinnlos auszugeben, haben wir unser Lunch ins Blood Donation Center verlegt. 500 ml Blut gegen Snacks. Klingt nach einem guten Deal fuer Backpacker! Aber leider geht das ja nur alle drei Monate… Die Steuererklaerung ist abgegeben und das Konto aufgeloest.

Happy High Herbs

Um nur einen typischen Hippieladen im kleinen Oertchen Nimbin zu nennen. Nimbin hat eine sehr interessante Geschichte. 1973 kamen hier Studenten aus ganz Australien zusammen, um auf dem Aquarius-Festival als eine Community zu feiern. Vielen gefiel dieser Hippiespirit so gut, dass sie gleich dortblieben oder wiederkehrten. Die Einwohner sind allem gegenueber sehr tolerant und immer fuer einen ‚Smoke‘ zu haben. Es gibt sogar eine Bar, in der illegal oeffentlich geraucht wird. Die ‚Nimbinhempbar‘ demonstriert gegen die Drogengesetze und ist fuer die legalisierung von Cannabis. Um die Oeffentlichkeit aufmerksam zu machen, stellt sie sich live mit Webcam ins Internet unter www.nimbinhempbar.com . Ist einen Klick wert, besonders die Performance um 4:20 Ortszeit. Die kleine Hauptstrasse besteht aus Hippielaeden mit Klamotten, Touristensouveniers und smokingaccessoirs und Cafes. Nachdem wir uns mit einem Local unterhalten haben, schaerfte sich allerdings unsere Sichtweise auf das Geschehen. Er erzaehlte uns, dass sich die Gesellschaftsstruktur sehr geaendert hat, seit den 70er Jahren. Geld bestimmt das Lebensziel vieler Einwohner. Es gibt einige Schlaegereien und Diebstahl hier und da, da die Jugend nicht den Lebensstil und die Ideale ihrer Eltern weiterleben und nicht genuegend aeltere dagegen angehen. Er fuehlt sich aber trotzdem noch sehr verbunden mit Nimbin, da es Teile der alten Community immernoch gibt. Wie auch immer, es war einen Besuch wert und wir sind jetzt zurueck in Byron Bay.

Nimbin
Nimbin

Byron Bay

Mit diesem Ort kann man sich anfreunden. Nicht zu gross, nicht zu klein, Strand, viele Cafes, nur ein bisschen teuer. Vom hiesigen Leuchtturm haben wir Wale entdeckt. Abends trauten wir unseren Augen kaum, als wir Leon, einen ‚Mitpicker‘ aus Shepperton von vor 7 Monaten auf der Strasse wiedertrafen. Wie klein Australien doch eigentlich ist.

Byron Bay - Das Cape Byron Lighthouse
Byron Bay
Strand von Byron Bay - Cape Byron light im Hintergrund
Byron Bay
Wale vorm Leuchtturm in Byron Bay
Wale vor dem Leuchtturm in Byron Bay
… und ich vor dem endlos blauem Meer

Mehr über den Ort findet ihr auf Seite des  Byron Bay Visitor Centers

Surfers Paradise

Nach einer endlosen Lauferei quer durch Brisbanes Innenstadt, um unsere Oschi-Verkaufs-Flyer zu verteilen machten wir uns auf den Weg nach Surfers Paradise, einem kleinen Ort an der Kueste, wie wir dachten. Wir waren auf der Suche nach einem geeigneten freien Schlafplatz, als wir dann 10 Km vor dem Ort eine riesige beleuchtete Skyline entdeckten. Wir sind also von Grossstadt ins Miami der Ostkueste gefluechtet. Nach einem Stadtbummel ging es weiter Richtung Sueden und fanden schliesslich einen netten Woolworthparkplatz, der uns zusagte.