Jatiluwih – Einen Tag schlauer

Heute haben wir viel gesehen, gehört und geschmeckt. Daher wird dieser Beitrag ein wenig länger.

Bali 02675
Unser Guide

Mit unserem Tourguide Ram, empfohlen von Omar Transport aus Bedugul, erkundeten wir 9 Stunden die Gegend um das UNESCO Weltkulturerbe, die Reisterrassen bei Jatiluwih.
Ram kennt sich in der Natur und Kultur Balis bestens aus und arbeitet sogar ehrenamtlich für den Naturschutz. Er hat bereits einige seiner Ideen der Regierung vorgestellt, diese nehmen ihn aber aufgrund der Tatsache, dass er nur die Grundschule besucht hat, nicht ernst.

Los ging es am Tempel Pura Luhur Besi Kalung. Unscheinbar und grün bewachsen steht dort eine der ältesten Gebetsstätten Balis. Sie stammt aus der Zeit bevor der Hinduismus und der Buddhismus Bali erreichten.
Pura Luhur Besi KalungBali 2649Heutzutage findet man hier auch hinduistische Symbole.
Von hieraus starteten wir unsere Wanderung durch die Reisterrassen Jatiluwihs. Und zwar abseits der üblichen Touristenwege.Arbeit auf den ReisterassenReisterassen auf BaliWährenddessen diskutierten wir mit Ram über die gesellschaftlichen und umweltpolitischen Unterschiede Balis und Deutschlands.Bali 02674Er führte uns zu einer Hütte auf einem Hügel mitten in den Feldern. Hier wohnt ein altes Pärchen, das für gewöhnlich keinen Kontakt zu „Weißen“ hat, in einer einfachen Hütte. Ram sagte uns, sie seien sehr schüchtern und er bemüht sich, sie an die moderne Welt zu gewöhnen.
Ram hatte Kaffee mitgebracht, für den in einem alten Kessel Wasser über dem offenen Feuer gekocht wurde. Zum Abschied schenkten wir dem Pärchen Lakritzbonbons, die wir ungeplant dabei hatten. Nach anfänglicher Skepsis wurden sie als gutes Mittel gegen Halsschmerzen befunden.Bali-02699.jpgwpid-dsc02721.jpgBali - zum Kaffee eingeladen2717Es folgte der Besuch des zweitgrößten Tempels Balis dem Pura Luhur Batukau auf dem Gunung Batukau dem zweithöchsten Berg Balis.

Abschliessend zeigte er uns noch eine Tempelkirche. Ein architekturischer Mix aus Tempel und christlicher Kirche.
Auf der gesamten Tour zeigte er uns diverse Pflanzen und Früchte wie z.B. Zimtrinde, Kurkumaknolle und Mimosen. Ausserdem die Herstellung von natürlichem Klebstoff.

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