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Alice Springs - Tag 2

Nachdem es gestern Abend noch wie aus Eimern geregnet hat, ist das Wetter heute wieder ganz gut gewesen. Wir waren noch im Reptile Center und haben uns Thorny Devils, Blue Tongue Lizards und viele andere Tiere angesehen. Einige durfte man sogar auf die Hand nehmen und ich hatte eine Schlange um Hals und Arme gewickelt. Danach sind wir nach Tennant Creek aufgebrochen.

Alice Springs

Dafuer das Alice mitten im Outback liegt, ist es ganz schoen gross und hat alles, was auch die anderen grossen Staedte Australiens zu bieten hat. Wir haben heute an einem gratis Didgeridoo Workshop teilgenommen. Es ist wirklich nicht einfach einen vernuenftigen Ton aus diesem Teil heraus zu bekommen.

Sunrise am Uluru

Dieser sah aehnlich aus wie der Sonnenuntergang - bewoelkt. Aber trotzdem ist der Uluru schon beeindruckend. Danach sind wir zum Kata Tjuta (The Olgas) gefahren, eine weitere Felsformation, die nur 50 km weiter zu finden sind. Von hieraus sind wir aufgebrochen nach Alice Springs. Auf dem Weg haben wir uns noch Meteoritenkrater angeschaut, die vor 4200 Jahren entstanden sind. Danach haben wir noch eines der vielen freilaufenden wilden Kamele Australiens gesehen. Leider war es zu weit weg um es zu fotographieren. Am Abend haben wir auf einem 24 Stunden Rastplatz geschlafen, eine gratis Alternative zum Campingplatz. Dort sassen wir dann mit vielen anderen Backpackern und Campern am Lagerfeuer.

Uluru

Heute sind wir am Uluru (Ayers Rock) angekommen. Wir haben das Aboriginal Cultural Center besucht und uns ueber die spirituelle Bedeutung der Gegend informiert. Danach sind wir um den Uluru herumgefahren, immerhin 9,4km die wir nicht laufen wollten, und haben auf den Sonnenuntergang gewartet, der leider durch die vielen Wolken nicht so schoen war wie erwartet.

Flinders Ranges National Park Part II

Heute morgen haben wir zuerst den Sonnenaufgang angeschaut. Waehrend wir darauf warteten, dass sie Sonne auf die Berge scheint, konnten wir eine Menge Kaenguruhs beobachten.

Danach haben wir uns an einen als schwierig ausgezeichneten Wanderweg herangetraut. Wir brauchten fuer die 6,8km Strecke ca. 3,5 Stunden. Aber es ging auch wirklich steil den Berg hinauf, und es war teilweise mehr klettern als wandern. Belohnt wurden wir dafuer mit der  schoenen Aussicht ueber den Nationalpark. Am Nachmittag sind wir dann aufgebrochen um auf den unbefestigten, steinigen, kurvigen Schotter-Strassen den Rest des Nationalparks zu erkunden. Dabei mussten wir sogar einen Creek (ein etwas breiterer Bach) durchfahren. Aber auf unserer Auto ist ja Verlass. Die Wege fuehrten ueber Berge und durch Taeler, es gibt hier erstaunlich viele Pflanzen, dennoch ist man stets umgeben von dem roten Sand fuer den Australien bekannt ist. Und wir haben sogar freilaufende Emus gesehen

Im-Po-Sand

Nun sind wir an der Westkueste Tasmaniens angekommen. Genauer gesagt sind wir in Strahan, der suedlichsten Stadt an der Westkueste. Es ist ein wenig wie in Daenemark, starker kuehler Wind und an die 20m hohe Sandduenen die eine ueber 1 km breite Wueste zwischen dem Indischen Ozean und dem tasmanischen Bergen bilden. Es ist schon sehr anstrengend so durch den Sand zu laufen und man kann sich vorstellen, wie leicht man in der Wueste die Orientierung verlieren kann, wenn man sieht wie schnell der Wind die eigenen Fussspuren wieder mit Sand verweht. In den Bergen beginnt dann auch schon der Regenwald. Morgen werden wir durch diesen in oestlicher Richtung zurueck nach Hobart fahren.

Ein Haufen komischer Tiere!

Es gibt schon viele Tiere von denen man normalerweise noch nie etwas gehoert hat geschweige denn diese einmal zu sehen bekommt. Natuerlich kennt jeder ein Kanguru vom sehen, aber wer weiss schon was ein Wombat, ein Echidna oder ein Wallaby ist. Was genau ist nun ein Tasmanischer Teufel? Wir haben uns dass in einem Tierpark nun einmal genauer angeschaut. Suess man kann hier die Kangurus sogar fuettern und streicheln. Es war ein Park in dem viele verletzte Tiere wieder gesundgepflegt und spaeter wieder ausgewildert werden. Wir konnten sogar bei der Fuetterung der Tasmanischen Teufel zuschauen. Die haben 4mal kraeftigere Kiefer als ein Hund. Fotos folgen noch.

Es ist allerdings auch ausserhalb des Parks nicht schwierig Tiere zu sehen. Oft sitzen welche am Strassenrand, sind aber meistens zu schnell verschwunden um sie auf’s Foto zu bekommen. Allerdings sieht man, das es scheinbar viele auch nicht schaffen rechtzeitig die Strasse zu verlassen. Die Strassen sind voll von toten Tieren und es ist wirklich ein Wunder das wir noch keins umgefahren haben. Ist sich auch nicht so ein tolles Erlebnis ein 12 kg schweres, niedliches Wombat umzufahren.

Tasmanien, Wolken, 18 Grad

Wir sind nun in Hobart, der Hauptstadt Tasmaniens, angekommen und haben eine Unterkunft im Pickled Frog, dem besoffenen Frosch, gefunden. Das Hostel ist ganz gut und hat einen riesigen Gemeinschafts-Fernseher und einen gratis DVD verleih. Wenn uns der Regen hier also zuviel wird, koennen wir ein wenig vor den Fernseher fluechten. Ist fast wie Kino. Ansonsten ist es auf den ersten Blick wirklich schoen hier. Es wirkt alles viel ruhiger und entspannter als auf dem Festland. Ich bin gespannt, was unsere naechsten Wochen hier so bringen werden.

Endlich gibt es neue Fotos!!!

Wir haben unter “neue Fotos” ein paar unserer zuletzt gemachten Fotos reingestellt. Es gibt folgendes zu sehen:

- Nemo’s Dory
- Riesige Fledermaeuse in Sydney
- Wellen in Bondi Beach (Sydney)
- Kaenguruhs in den Blue Mountains
- Blick auf die Blue Mountains
- “Thank you for shopping at Aldi”
- Fleissige Pfluecker
- Abends auf dem Campingplatz

Albury

Nun sind wir also weiter auf dem Weg nach Sueden in Richtung Melbourne. Hier in Albury machen wir nun erstmal einen Zwischenstopp um uns ueber die aktuelle Arbeitslage hier im Grenzgebiet zu Victoria zu informieren. Ergebnis: hier in direkter Naehe gibt es momentan keine Arbeit, aber in Shepperton ca. 3 Stunden mit dem Bus nach Westen sollte das kein Problem sein. Aber der Ort ist auch mal eine willkommene Abwechslung zu den Grossstaedten. Aber hier gibt es keine anderen Backpacker.