Archive für Juni 2007

Pot of Gold

Um die Geschichte der letzten 2 Wochen kurz zu machen, im Cafe in Bowen wurden wir offensichtlich nicht mehr gebraucht und bei dem Obststand haetten wir ploetzlich nicht vor Ende Juli anfangen koennen, weil die jetzigen Verkaeufer laenger bleiben wollen. Nach einigem Suchen haben wir aber einen neuen Job gefunden und zwar in einem Pub-Hotel in Proserpine, nicht weit von Bowen. Da sich das Publikum dort eher eine weibliche Bedienung wuenscht und nicht zwei Bararbeiter gebraucht werden, muss Jan morgens putzen. Wir arbeiten momentan jeder nur ca. 3 Stunden am Tag, dafuer bekommen wir aber eine gute Mahlzeit und das eine oder andere Bierchen, sowie die Uebernachtungen umsonst. No worries! Die Gaeste sind im Durchschnitt 50 Jahre alt und trinken fast alle Bier, am liebsten einen Pot (Glas) der Sorte XXXX Gold. Meistens wird das Pub vor 9 Uhr abends geschlossen, aber um 9.30 h morgens wird ja auch schon angefangen mit nem Fruehstuecksbierchen. Bald kennen wir auch das ganze Dorf, dessen Einwohner uns von unseren Kollegen nach und nach vorgestellt werden. Uns geht’s sehr gut hier, vor allem seit nach zwei Wochen DAUERregen die Sonne wieder scheint. Fruit picken waer da sowieso nicht moeglich gewesen, weil alle Felder ueberflutet waren und immer noch sind.

@Kathi: Soviel zum schwuelwarmen Wetter.

Fuer alle, die es noch nicht wissen: Die Kathi macht jetzt magic im Biergarten in Disneyworld. Schaut ruhig mal in ihren Blog, den sie bisher fleissig aktualisiert.

 

Airlie Beach

Hier haben wir die letzte Woche verbracht. Airlie besteht eigentlich nur aus Bars, Reisebueros und einem kleinen Stadtstrand. Von hier aus starten alle Schiffe zu den ‘Trauminseln’ der Whitsundays. Dadurch hat sich hier eine kleine Backpackerstadt entwickelt, die allein vom Tourismus lebt. Am Tag wird sich in die Sonne gelegt und abends gefeiert. Da es aber geregnet hat und es abends auch nicht immer soo spannend war, werden wir nun weiterziehen. Was allerdings sehr bemerkenswert ist, ist dass wir hier Leute, die wir in 4 verschiedenen Staedten kennengelernt haben wiedergetroffen haben. Da waeren Steffi, Arno, Patricia, Sarah und Nastacia aus Penola, Hughen und Jason aus Ayr, Denise und Sebastian aus Leigh Creek, Coober Pedy + Uluru und Jessica aus Shepperton.

Auf zwei Bushwalks, die wir gestern gemacht haben, haben wir sage und schreibe 3 Schlangen gesehen. Wir wissen nur noch nicht wie giftig sie waren.

Haie sind Freunde, oder?

Wir haben heute von Cairns aus einen Ganztagesausflug zum Great Barrier Reef gemacht. Dort waren wir schnorcheln im etwas kuehlen aber glasklaren Wasser des Ozeans. Und zwischen all den kleinen und grossen Fischen hat sich dann sogar noch ein Hai zu uns gesellt. Es war aber mit 1m- 1.50m nicht so gross und wir haben noch nicht geschaut ob er gefaehrlich sein koennte. Er hatte so weisse Spitzen an den Flossen. Aber wir sind gesund wieder zurueck

Wunder gibt es immer wieder…

Eines sei gesagt: Zuchinis picken ist …… Deshalb haben wir den Job gekuendigt, um unseren Ruecken nicht komplett zu ruinieren, denn Massagen koennen wir uns nicht leisten. So schlugen wir also auf einen neuen Job zu suchen, indem wir bis zur naechsten grossen suedlichen Stadt (Bowen) so ziemlich jede Farm abgeklappert haben, um durch eine persoenliche Anfrage mehr Chancen zu haben genommen zu werden. Leider wurde uns wie wir es gewohnt waren erzaehlt, dass sie ihre Arbeiter nur aus den Hostels bestellen und wir ja dort anfragen koennten. Da wir aber wissen, dass dort lange Wartelisten auf Jobs existieren fuhren wir weiter und trauten unseren Ohren kaum als uns eine Verkaeuferin eines Strassenstandes fragte, ob wir vielleicht Arbeit suchten! Somit werden wir also in ca. 3 Wochen dort stehen und Obst und Gemuese verkaufen und uns mit den Leuten unterhalten. Danach fuhren wir euphorisierter Weise nach Bowen an den Strand und goennten uns einen Snack in einem kleinen Restaurant. Dann spielte sich folgender Wortwechsel ab: Jan: “Vielleicht suchen sie ja auch noch Personal hier.” Christine: “Ja, hier haengt ein Schild im Fenster, ‘Staff required’.” Das war uns dann doch etwas unheimlich. Nachdem wir mit dem Geschaftsfuehrer ein Weilchen geredet hatten, war der Job unserer. Gestern hatten wir den ersten Tag, der ein wenig chaotisch war, da noch 2 weitere Neulinge angefangen hatten, aber es ist toll mal wieder was anderes als picken zu tun. Wenigstens haben wir diesen Beruf gelernt. Das Gute ist, dass wir vermutlich unseren erstergatterten Job parallel ausfueren koennen. Nun reisen wir erstmal hoch nach Cairns und haben unsere naechsten Schichten im Restaurant am Wochenende.

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