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Wir sind da..endlich!

Dieser Eintrag stammt von Jan Am 15.12.2006 @ 10:09 In Allgemein | 5 Kommentare

Urlaub haben wir zwar, aber relaxt war unsere Anreise nicht gerade. Unser Flug nach Mumbai hatte gemuetliche zwei Stunden Verspaetung, weil ein Gepaeckstueck im Flugzeug war, das dort nicht hingehoerte und dies leider erst kurz vorm Abflug bemerkt wurde. Dann in Mumbai angekommen sagte uns das Ticket, ab zum inlaendischen Flughafen, vielleicht schaffen wir es noch. Wir nehmen ein Taxi und rasen hupender Weise nicht nur an den anderen Autos, sondern auch an furchtlosen Fussgaengern, streunenden Hunden und bettelnden Menschen vorbei. Es gab sogar Leute, die ihre Waesche auf dem Fussweg in irgendeiner Pfuetze gewaschen haben. Total geplaettet von so vielen Eindruecken und gehetzt kamen wir am Flughafen an, um uns anhoeren zu duerfen, dass der Flug nach Goa heute doch von dem Flughafen geht, von dem wir grade kamen. Aargh! Also ab in die Motorrikscha und zurueck. Fuenf Minuten zu spaet, Pech, kein Flug mehr heute! Und nun? Dann schlafen wir wohl in Bombay. Das Hotel war nicht gerade prickelnd, aber dafuer teuer. Wir sind dann die Strassen entlanggegangen und unsere letzten Klischees von Indien wurden auch noch erfuellt. Suesse Kuehe am Strassenrand, Strassenstaende mit Obst und Gemuese und Kleidung und ueberfuellte Strassen mit riesigen Staus und Gestank. Toll!

Am naechsten Morgen gings dann zum Glueck nach Goa weiter und hier ist es schon ganz anders. Zwar fahren die Autos noch chaotischer und schneller, weil die Strassen leerer sind, aber wir sind hier am Strand mit viel Gruen, viele Verkaufer mit “Jewelery, Paschmina Shawls, Sunhats cheap, cheap, and in different , different colours, very nice, looking is free.” Und alle drei Meter ein Hund oder ein Taxifahrer “Hello my friend, need a taxi?” “No.” “Yes? Tomorrow?”…… Und hier gibt es noch viel mehr Kuehe. Am Strand, auf der Strasse und neben den Restaurants. Das Wetter ist gut, blauer Himmel, strahlende Sonne (Fuer das Christinsche etwas sehr warm….). Und ganz idyllisch liegt vor der Kueste in 500 m Entfernung ein alter, vor ein paar Jahren gestrandeter, riesiger Oeltanker, der wartet, dass er verrottet. Und natuerlich guenstiges Essen in den zahlreichen Beach Shacks am Strand.

Bis bald!


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