Von Plitvice über die Festung in Knin nach Split

Nach unserem Besuch der Plitvicer Seen fuhren wir durch das Landesinnere weiter in süd-östliche Richtung. Ein Ziel für den heutigen Tag haben wir nicht festgelegt. In Knin machten wir unseren ersten Zwischenstop und besuchten eine Festung aus dem 9. Jahrhundert. Von der großen Anlage hat man wie bei Festungen üblich eine gute Aussicht auf die Umgebung und der brennenden Sonne konnten wir durch den Besuch einer kleinen ethnologischen und archeologischen Ausstellung entkommen. Besonders eine derzeitige Ausstellung zum Kosovokrieg fanden wir sehr interessant, so  dass wir doch eine ganze Weile hier verbracht haben. Nun war es an der Zeit sich über den heutigen Schlafplatz gedanken zu machen. Da Campingplätze an der Küste häufiger vorkommen, entschlossen wir uns bereits heute nach Split zu fahren.

 

Plitvice-Platsche

Nach einem leckeren Frühstück  auf den in der Sonne wieder getrockneten Bänken ging es entspannt zum Nationalpark Plitvicer Seen. Wir nahmen das Auto, es gibt aber auch einen Shuttlebus vom Campingplatz. Parken kostet 1 Euro pro Stunde und der Eintritt 26 pro Person. Tipp: Schlangestehen am Ticketschalter mit einplanen in der Saison. Eventuell gibt’s die Tickets auch auf dem Campingplatz.

Nun zum Wesentlichen: Dieser Park ist ein echtes Naturspektakel! Zu Recht gehört er zum UNESCO-Weltnaturerbe. Wir würden ihn auf der Wichtigkeitsskala auf einer Ebene mit dem Grand Canyon in den USA, dem Uluru in Australien oder auch Villefranche de Conflent in Frankreich (kleine Werbung in eigener Sache-hehe) sehen. Unzählige kleine Wasserkaskaden und kleine bis sehr hohe Wasserfälle plätschern, brausen und rauschen um einen herum, während man auf einem hölzernen Pfad ein Foto nach dem nächsten schießt. Besonders ist, dass das ganze System aus vielen Seen besteht, die ineinander fließen. Das Wasser ist kristallklar, so dass man jede Menge Fischis sieht, und leuchtet blau-türkis in der Sonne. Herrlich! Die Wege sind für alle Fitnessstufen übrigens sehr gut passierbar. Trotz, dass es auf einigen Wegen nur in Karawanen voranging, lohnt es sich. Wer in Kroatien ist, darf die Plitvicer Seen auf keinen Fall verpassen.

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